Wir haben uns eine schattige Zeit für den Besuch von Dijon ausgesucht. Die Temperatur schwankt um den Gefrierpunkt und wir sind froh uns zwischendurch ins Hotel zurückziehen zu können, um uns aufzuwärmen. Aber natürlich lockt da draußen eine prachtvolle Stadt, die seit Jahrhunderten das Zentrum des Burgund ist. Also wieder raus in die Kälte.
Im Stadtbild kommt alles vor, von der Gotik über die Renaissance bis zur Moderne. Viel lebendige Zeitreise. Bei den Fotos habe ich allerdings etwas in Effekttopf gegriffen, das Wetter ist schon arg grau.




An einer Säule von Notre Dame lebt La Chouette. Die kleine Eule erfüllt Wünsche, wenn man sie berührt. Offensichtlich haben die Bewohner und die Besucher von Dijon sehr viele Wünsche.

Mit La Chouette als Maskottchen ist auch ein Rundweg durch die Stadt gekennzeichnet. Eigentlich hatten wir vorgehabt ihn entlangzuwandern, aber irgendwann beschlich uns das Gefühl, dass wir auf unseren Entdeckungstouren durch die Stadt schon so oft den Eulenwegweisern begegnet waren, dass wir den gesamten Rundweg kennengelernt haben mussten. Nur halt nicht als Rundweg, mehr so als Puzzle.
Wenn die Dunkelheit hereinbricht, dann ändert sich das Aussehen von Dijon völlig.



Alles ist in warmes gelbes Licht getaucht und jetzt zur Weihnachtszeit kommen noch allerlei leuchtende Extras dazu. Und für die innere Wärme gibt es vin chaud, der französische Bruder des Glühweins, der aber seinen eigenen Akzent setzt.
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