Gestern waren wir in Nijmegen … und danach ziemlich platt. Der Stadtrundgang war abwechslungsreich (das Wetter auch), es gab viel zu schauen, schöne Gastronomien und noch viel mehr Läden. Und dazu noch über 2000 Jahre Stadtgeschichte.
GrafittiHonigkomplexFahrradKronenburgerparkGrote MarktAussicht von der Belvedere
Da ich offensichtlich in der Schule in Erdkunde nicht richtig aufgepasst habe, habe ich erst jetzt herausgefunden, was es mit der Waal auf sich hat. Nijmegen liegt ja strategisch günstig an diesem Fluss und jetzt ist mir klar, dass das der Hauptarm des Rheins ist, der hier durch die Niederlande in die Nordsee fließt.
Die Kategorie für diesen Post – Reisen bildet – stimmt jedenfalls.
Heute hat Frida Geburtstag. Zwei Jahre ist sie jetzt alt.
Inzwischen ist sie ein weitgereister Hund, der mit Fahrrad, Auto, Schiff, Flugzeug und sogar Seilbahn unterwegs war. Natürlich auch ausdauernd auf ihren eigenen vier Pfoten.
Heute gab es einen tollen Knabberdonut, eine super Wanderung und zwei neue, große Freunde, mit denen sie gespielt hast. Prima Geburtstag.
Kaum zu glauben, aber wir sind schon wieder auf Reisen. Da ich an meinem Geburtstag gearbeitet habe (ungewöhnlich!), holen wir jetzt an dem extralangen Wochenende die Geburtstagsreise nach.
Wir waren noch nie in Nijmegen, also wählten wir es als Ziel. Aber heute schauten wir uns erst einmal ein wunderschönes Naturschutzgebiet an: das Hatertse en Overasseltse Vennen. Moore, Flussdünen, Heide und Waldlandschaften. All das gibt es auf einem Rundweg von etwa sieben Kilometern. Großartig.
Während der Fahrt schien fast die ganze Zeit die Sonne, kaum hatten wir den Motor ausgeschaltet, goss es in Strömen. Da traf es sich gut, dass wir Hunger hatten und wir noch den restlichen Nudelsalat von Montag dabei hatten. Zwischenmahlzeit mit Campingfeeling. Und dann hörte auch der Regen auf.
Roter Fingerhut„Waldarbeiter“Sint Walrick
Unterwegs eine Ruine aus dem 15. Jahrhundert, Schafe bei der Waldpflege, Minifrösche und vieles mehr.
Otto wollte auch was beitragen und hat ein paar der schönsten Bilder seiner Karriere gemacht.
Gestern fuhren wir mit einem kleinen Boot von Dénia nach Xàbia. Frida landete auf dem Ticket als handschriftliche Notiz: perrito (Hündchen)
Perrito
125 Jahre vor uns war Joaquín Sorolla hier. Wir waren 2019 in seinem zum Museum umgebauten ehemaligen Wohnhaus in Madrid gewesen und damals gefielen uns seine Strandbilder ganz besonders. Voll Licht, Luft undLeichtigkeit. Seine diversen Aufenthalte in Xàbia hatten einen wichtigen Einfluss auf seinen Stil. In über einhundert Werken hat er versucht, die besondere Lichtstimmung einzufangen. Unter anderem in diesem Bild von seiner Frau Clotilde und der Tochter Elena.
Inzwischen hat sich die Gegend drastisch verändert, aber es gibt immer noch Stellen, die ein bisschen wie damals sind.
Ein solcher Ort ist die Cala Tango. Vom Hafen führt ein gut markierter, aber sehr unbefestigter Weg an den Ort, an dem Sorolla mit seiner Frau war. Vermutlich waren die Wege noch etwas einfacher, als hier noch Weinstöcke für die Rosinenherstellung auf den Terrassenfeldern wuchsen. Denn dass Clotilde in so einem Kleid wie auf dem Bild den modernen Weg benutzt hat, kann ich mir nicht vorstellen. Uns jedenfalls wurde sehr warm, nur Frida kam auf ihre Kosten und hüpfte den Pfad entlang, als ob alle ihre Vorfahren Bergziegen gewesen sind.
Die BuchtDer WegCala Tango
Bei der Rückkehr trafen wir Joaquín Sorolla auf der Strandpromenade.
Joaquín Sorolla
Während des Rückwegs – auf einem größeren Schiff – gab es noch einen schönen Blick auf das Cap de Sant Antoni, diesmal von unten.
Cap de Sant Antoni
Heute waren wir noch mal in Xàbia, diesmal mit dem Auto. Ein echtes Abenteuer: die schmalen Serpentinen zwischen Dénia und Xabia teilten wir uns mit anderen Autos, vielen Rennradfahrern, zwei Wanderern und einem Jogger. Abwechslungsreich. Und dadurch, dass wir durch die ganze Stadt fahren mussten, wurde uns erst klar, wie groß sie eigentlich ist.
Beim letzten Caña vor der Rückfahrt knallte es plötzlich irgendwo im Hafen. Gefolgt von schwarzen Qualmwolken.
Bei einer Hochzeitsgesellschaft war das Feuerwerk außer Kontrolle geraten und 31 Autos in Brand gesteckt. Bis die Feuerwehr aus Dénia da war, dauerte es. Sie musste ja über die gleichen Serpentinen kommen.
Gestern Abend waren wir am Hundestrand von Dénia und schauten uns den Sonnenuntergang an. Es ist ein guter Ort dafür: freie Sicht über die Bucht und eine chillige Strandgastronomie mit den passenden Getränken und der entsprechenden Musik.
Frida im Sonnenuntergang
Das ist nett, aber auch klischeelastig.
Heute Morgen um sechs äußerte dann ein Mitglied unserer Reisegruppe spontan den Wunsch, den Sonnenaufgang am Cap de Sant Antoni zu erleben.
Wir waren rechtzeitig da, hörten zwei Wanderfalken über dem Meer krächzen und schauten zu, wie die Sonne langsam erstrahlte.
Die Sonne geht auf
Otto wollte auch etwas beitragen und flog aufs Meer hinaus.
Ottos Sicht
Aber kaum hatte er dieses Foto gemacht, kam er in so starken Wind, dass er möglichst schnell wieder zurückgeholt werden wollte.
Drohnenpilot in der Morgensonne
Daniela fotografierte die Aktion. Sie ging gut aus und wer genau hinschaut, sieht auf dem Foto sogar Otto.
Insgesamt sind Sonnenaufgänge dann doch interessanter als Sonnenuntergänge.
Wir waren pünktlich um zehn Uhr an dem Tickethäuschen der Burg. Das Tor war bereits auf und die ersten Mitarbeiter passierten es auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Nur die Ticketverkäuferin war nicht da. Sie kam nach ein paar Minuten mit ihrem Wagen den Burgweg empor geschossen. Da es niemand besonders eilig hatte, sahen alle die kleine Verzögerung ganz gelassen.
Ursprünglich stand hier einmal eine Befestigung der Römer, aber erst durch die Mauren wurde eine große Festung daraus.
HofWehrgangHafenKanoneEsglésia de l’AssumpcióMontgóCastell de Dénia
Immer wieder umgebaut, endete es als Steinbruch und landwirtschaftliche Nutzfläche. Erst vor ein paar Jahrzehnten erwarb es die Stadt, restaurierte einiges und hat jetzt einen prachtvollen Mirador. Er bietet einen fantastischen Ausblick über die Stadt zum Meer und auf die Berge.
Aber auch der Weg hoch zur Burg vorbei am Rathaus hat seinen Charme.
RathausTreppenDer Weg zur Burg
Und so früh am Morgen war alles noch schön leer und bereitete sich erst langsam auf den Tag vor.
Heute Morgen waren wir auf halbem Weg zwischen Dénia und Xabia am Far del Cap de Sant Antoni.
Der Blick von hier in alle Richtungen ist fantastisch.
LeuchtturmMontgóXabia
Im 14. Jahrhundert gab es hier eine Kapelle, die dem heiligen Antonius geweiht war. Daher der Name der Landzunge. Später dann ein Wachturm und seit 170 Jahren ein kleiner Leuchtturm.
Es ist übrigens der Punkt auf dem Festland, der Ibiza am nächsten liegt.
Der erste Bugreport für Verdandi ist eingetrudelt. Total doofer Fehler: ich habe das mehr nicht in die Übersetzungsdatei eingetragen. Und einem anderen Menschen war das wichtig genug um mich darauf hinzuweisen. Finde ich toll.