Die Möhne entlang

In Neheim mündet die Möhne in die Ruhr. Da wir mit dem Auto in zwanzig Minuten dort sein können und das Sauerland dann doch etwas anders ist als die Gegend direkt vor unserer Haustür, ist es ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang.

Der Weg ging erst recht nah an der Möhne flussaufwärts. An einigen Stellen spielte sie dank der ergiebigen Regenfälle der letzten Wochen überzeugend den Gebirgsfluss und rauschte lauter als der Verkehr auf der Bundesstraße.

Die Möhne

Später entfernte er sich etwas vom Fluß und wurde menschenleer. Ab und zu blockierte mal ein dicker Ast oder gleich ein ganzer Baum den Weg; die Orkanböen hatten auch hier ihre Spuren hinterlassen. Daniela ergriff die Gelegenheit und nahm ein paar knospende Äste von einem umgestürzten Baum mit nach Hause. Sie stehen jetzt in einer Vase und vielleicht zeigen sich ja bald ein paar Blätter.

Es fühlte sich alles nach Frühling an: die Vögel zwitscherten um die Wette, die Sonne strahlte aus einem ungewohnt blauen Himmel und das Moos leuchtete mit intensivem Grün jedes Grau weg.

Die Krokusse als Frühlingsboten waren dann das i-Tüpfelchen

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