Horizont erweitern

Es gibt in diesem Blog seit vielen Jahren eine Kategorie, die ich viel zu stiefmütterlich behandele: Horizont erweitern.

Ich bin ein eher neugieriger Mensch und habe daher Freude daran über etwas zu stolpern, was ich aus welchem Grund auch immer interessant finde und bisher noch nicht wusste. Mein Interesse folgt da keinem Schema und ist recht unvorhersagbar.

Beim alltäglichen Herumgewische im Internet poppt da ganz gerne mal das eine oder andere auf, fesselt für einen Moment meine Aufmerksamkeit und versinkt dann wieder im Dunkel des Vergessens.

Das ist sehr bequem, völlig passiv und ziemlich doof.

Viel besser finde ich es an der Stelle etwas nachzuforschen und es mit eigenen Worten zusammenzufassen. So verschwindet es nicht spurlos, sondern im Gegenteil hinterlässt Spuren.

Das war die ursprüngliche Motivation für diese Kategorie. Und dann kam – siehe oben – die Bequemlichkeit und es läpperte immer wieder weg.

Diesmal probiere ich es mit einem Trick: in diesem Blog schlummert ein Eintrag für Dezember, der automatisch am 31. um 23:59 veröffentlicht wird. Er enthält zunächst mal nur den Satz „Diesen Monat habe ich nichts gelernt“. Da ich eine Veröffentlichung von so einem Satz dann doch peinlich finde, muss er durch Inhalt ersetzt werden.

Für Dezember ist mir das jetzt schon mal gelungen, das Ergebnis kann am 1. Januar besichtigt werden.

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