Heute ist unser 24. Kennenlerntag und da wir dann gerne ein kleines bisschen aus dem Alltag ausbrechen sind wir wie vor zwei Jahren zur Möhne gefahren. Das Wetter war fast schon novembrig, grau und nieselig.

Aber das störte uns überhaupt nicht. Die ruhige See im Nebel hatte seinen ganz eigenen Charme, ganz anders als im Februar. Es war so still, dass wir sogar Stimmen vom anderen Seeufer hörten, die sich normal unterhielten.
Ungewohnt und schön.
Frida durfte ein paar mal ohne Leine laufen. Das muss für sie das Hundeparadies gewesen sein: durch spannendes Unterholz laufen, die durch die Feuchtigkeit intensivierten Gerüche aufnehmen und dann raschelten da noch Mäuse im Gras. Wenn wir sie allerdings mit einem freundlich-mahnenden Hiieer riefen, stellte sie ihre Ohren auf Durchzug. Irgendwann kam sie dann zwar begeistert angewetzt, musste dann aber wieder für einige Zeit an die Leine. Das Leben kann hart sein.
Unser Ziel war das Torhaus, das mit Kuchen lockte.

Der war klasse, trotzdem könnten wir uns für das nächste Mal auch was Warmes vorstellen. Die haben da leckere Sachen.

Das westfälische Meer habe ich übrigens von einem der zahlreichen Schilder geklaut, die am Wegesrand die Natur erklären. Mir gefällt die Bezeichnung.

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