Warendorf

Es tut gut einen Tag mal ganz langsam zu beginnen, erst aufzustehen, wenn es schon hell ist und ganz in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Und danach mit der gleichen Ruhe noch einen Zweiten.

Unordentliches weißes Bett vor großem Fenster mit Blick auf Bäume und Wiese, roter Vorhang links, Lichterkette und Lampe auf Fensterbank.
Morgens am kleinen Heidesee

Aber wie es so ist, irgendwann meldet sich die Neugier und will nachholen, was wir letztes Mal bewusst ausgespart hatten: Ein Spaziergang durch das nahe gelegene Warendorf.

Es ist tatsächlich die Stadt der Pferde. Schon am Eingang der Altstadt hörten wir das Geklapper von Hufen auf dem Pflaster. Es war eine Kutsche auf Stadtrundfahrt. Und unter unseren Füßen fanden wir Steinplatten, in die die diversen Olympiasieger im Reiten eingraviert waren. Natürlich immer zusammen mit ihrem Pferd, schließlich ist ein Reiter nichts ohne sein Pferd.

Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt, der gestern gerade eröffnet worden war und gerade mal zwei Wochen dauert, fand Daniela etwas Nettes zum Mitnehmen.

Zwei hölzerne, kegelförmige Weihnachtsbaumfiguren neben einem brennenden Teelicht in einem verzierten Glas auf einem Tisch.

Diese beiden gedrechselten Bäumchen (Tannen aus Kirschholz, sozusagen Kirschbäume inkognito) zieren jetzt kurz den Tisch im Tiny House, bevor sie morgen mit nach Hause kommen.

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