In der Nacht wurde gefühlt der Strand vom Meer umgestaltet. Die Wellen liefen weit über den Sand und ließen kleine Seen zurück. Einer der Seen verhalf den schon mehrfach fotografierten Palmen zu nassen Füßen.

In der Ferne verschwand die Silhouette von Valras-Plage in der Gischt und direkt neben uns donnerte die Brandung gegen die aufgeschütteten Felsbrocken. Frida war beeindruckt und bellte das Meer an.
Das Meer war nicht beeindruckt. Frida wollte daraufhin möglichst schnell zurück zur sicheren Strandpromenade. Das war ihr unheimlich.
Nur am Strand lang zu laufen schien uns als Tagesprogramm etwas mager, also machten wir noch einen Abstecher nach Pezenas. Wir waren dort nicht zum ersten Mal (allerdings zum ersten Mal im Regen) und freuten uns auf einen Besuch bei Taupinette et Cie; handgemachte Keramik, von der wir auch schon was zu Hause haben. Auch diesmal nahmen wir etwas mit, bekamen aber auch einige sehr interessante Empfehlungen für den weiteren Verlauf unserer Reise. Übrigens auf Deutsch, was die Kommunikation dann doch vereinfacht.

Da wir ein paar Meter weiter noch Törtchen mit dem vielversprechenden Namen Elixir fanden, gab es dann zurück in unserer Unterkunft Milchkaffee aus schönen neuen nachtblauen Tassen und dazu je eine kleine süße Versuchung.

Mein Törtchen hatte zwar einen kleinen Transportschaden, aber den Geschmack hat es in keinster Weise gemindert.

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