Wir bleiben an unserem ersten Tag in Calais im Erholungsmodus. Also nicht viel mehr zu tun, als in der Rue du Paradis abzuhängen und als Highlight des Tages einen Ausflug zum Blériot Plage zu unternehmen, sich dort in die Dünen zu legen und sonst nichts zu tun.

Der Strand ist riesig und ziemlich leer. Vermutlich sah er 1909 so ähnlich aus, als Monsieur Blériot von hier aus als erster Mensch den Ärmelkanal in einem Fluggerät überquerte. Heutzutage bietet sich ungefähr alle 15 Minuten von dem Strand aus ein Anblick wie dieser:

Fähren, die nach England fahren oder gerade von dort kommen, häufiger, als die S-Bahn von Dortmund nach Bochum fährt. Im Hintergrund – bei so klarem Wetter wie heute wunderbar zu sehen- die weißen Klippen von Dover.
Eigentlich hätten wir Frida gar nicht an diesen Strand mitnehmen dürfen, aber wir übten uns in gallischer Renitenz und taten es trotzdem. Wie jede Menge Franzosen, die uns am Strand mit ihren Hunden begegneten.
Zum Abschluss noch meditativ sich im Wind wiegender Strandbewuchs.
