Empuriabrava

Morgen werden wir hier abreisen und ich habe noch nichts über unseren Aufenthaltsort, Empuriabrava, geschrieben. Um es mal auf eine knappe Formulierung zu bringen: die hässliche Schwester von Port Grimaud.

Beide Marinas wurde in den sechziger Jahren entworfen und so konzipiert, dass jedes Haus seinen eigenen Anlegeplatz hat. In Port Grimaud sind es kleine Reihenhäuser,  die individuell gestaltet sind. Autos sind weitestgehend verbannt und für Fußgänger öffnet sich immer wieder ein schöner Blick auf die Kanäle. Das ist sowohl für Bewohner, wie auch für Besucher nett.

Empuriabrava dagegen ist weit größer dimensioniert. Hier sind es Villen mit Pool, die an den Kanälen liegen und den Blick auf das Wasser meist versperren. Das ist kommerziell offensichtlich erfolgreicher, weswegen Empuriabrava eine der oder die größte Marina Europas ist. Und drumherum sammelt sich viel praktische Hässlichkeit.

Bezeichnend dafür fand ich den Markt, über den wir am Sonntag auf der Strandpromenade gestolpert sind. Über einen Kilometer drängte sich ein Stand mit Billigstkopien von Chanel, YSL etc.

Anspruch, ohne ihn einzulösen.

Daher auch kein Bild vom Ort, sondern von Strand und Meer.

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