Wir machten heute eine kurze Stippvisite in Tarragona, keine große Stadtbesichtigung, sondern nur mal kurz hineinschnuppern und danach in ein Konzert gehen. Um der langen Geschichte der Stadt und den ganzen Gebäuden von der Antike bis zum Modernismus gerecht zu werden, muss man mehr Zeit einplanen. Das nächste Mal. Bis dahin ein paar Eindrücke.






Das Konzert hatten wir recht spontan gebucht. Ein Streicherquartett inmitten von vielen (elektrischen) Kerzen vor der Capella de Sant Pau. Oder kurz: ein Candlelight-Konzert.
Das Ganze hat natürlich einen gewissen Eventcharakter inklusive passender Instagram-Momente. Mit etwas Fantasie lässt sich daraus eine kleine Zeitreise basteln, denn so hätte ein exklusives Fest vor 200 Jahren ja vielleicht auch ausgesehen. Und Event konnte man früher ja auch schon, es wurde nur noch nicht so genannt.

Die kleine Kirche ist Teil eines größeren Gebäudes, einem ehemaligen Priesterseminar. Man sitzt gleichzeitig drinnen und draußen. Gefühlt mehr draußen, denn es war schon recht kühl und luftig.
Vor dem Konzertes wurde das Publikum (auf Katalan, ich habe den Sinn anhand der Reaktion der Leute begriffen) gebeten, die Smartphones in den Taschen zu lassen und nicht zu filmen oder zu fotografieren. Zur Zugabe dann aber die Ausnahme als geschicktes Social Media Marketing. So also sah es aus:

Und noch was Praktisches zum Schluss: der beste Parkplatz für Tarragona ist Torroja; leicht zu erreichen, nah an der Altstadt und sehr preiswert: Ein Euro für 12 Stunden.

Kommentare
… hat dies repostet!