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Aquaris E4 rooten

Root-Zugriff für das eigene Handy zu erlangen ist seit Lollipop nicht mehr ganz so einfach, denn im Hintergrund arbeitet jetzt ein SE Linux, das gegen Angriffe recht gut gewappnet ist. Aber glücklicherweise gibt es für die Smartphones von bq eine sichere Möglichkeit dennoch den Root-Zugriff zu erlangen. Im Gegensatz zu obskuren chinesischen Programmen, die irgendetwas nicht nachvollziehbares zur Laufzeit machen,gibt es auch eine „saubere“ Methode. Dazu wird das Recovery-System durch die Version von TWRP ausgetauscht, in dieses Recovery-System gebootet und das führt dann die Änderungen an dem zu diesem Zeitpunkt inaktiven SE Linux durch.

Dazu lädt man sich das Flash-Toolherunter und installiert es nach dieser Anleitung. Dann holt man sich noch die neueste Firmware und entpackt sie. Der letzte Schritt vor dem eigentliche Flash-Vorgang besteht nun darin das „Scatter-File“ der Firmware und das von TWRP heruntergeladene und in „recovery.img“ umbenannte File in Directory zu kopieren. Dann wird das ausgeschaltete Smartphone geflasht. In Spanisch lässt sich das hier nachlesen.

Abschließend muss man nur noch in das Recovery System booten (Vol+Up + Power gedrückt halten und die entsprechenden Fragen von TWRP passen beantworten.

Leider ist bq nur ein kleinerer Hersteller, so dass es keine reine AOSP Version gibt – wie CyanogenMod, aber immerhin hat man nach diesem kleinen Eingriff etwas mehr Kontrolle über das Smartphone.

Vermutlich wird diese Root-Methode auch für die anderen Aquaris-Telefone.

bq Aquaris E4 und Ubuntu

Nachdem ich mein Geeksphone Zero nach knapp vier Jahren in Rente geschickt habe (die aktuellen Apps sind einfach zu fett für das kleine Teil), laufe ich jetzt mit einem bq Aquaris E4 durch die Gegend. Ein kleiner Stolperstein ergab sich beim Ankoppeln an mein Notebook mit Kubuntu: Es poppte in der Geräteüberwachung nicht auf.

Des Rätsels Lösung ist mit einem kurzen tail -f /var/log/syslog gefunden: das Device ist noch unbekannt. Also schnappt man sich die relevante Zeile aus dem tail

Feb 19 08:52:22 localhost kernel: [ 3218.368966] usb 1-4.2.3: New USB device found, idVendor=2a47, idProduct=2008

und ergänzt mit der passenden Vendor- und Product-ID die /lib/udev/rules.d/69-libmtp.rules (zuständig für das Media Transfer Protocol)

#Aquaris E4
ATTR{idVendor}=="2a47", ATTR{idProduct}=="2008", SYMLINK+="libmtp-%k", ENV{ID_MTP_DEVICE}="1", ENV{ID_MEDIA_PLAYER}="1"

Und schon klappt es auch mit dem Filezugriff

Android ohne Google

Als eine der Konsequenzen aus dem NSA-Skandal läuft mein kleines Geeksphone jetzt mit Android, aber ohne Google. Dazu brauchte es einige Bastelei und es funktioniert nicht (jedenfalls in dem Umfang, den ich brauche) allein mit freien Quellen.

Die freien Apps stammen alle von F-Droid:

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Geeksphone Zero upgraden

Das Geeksphone Zero gehört auf dem Smartphone-Markt zu den Exoten. Geeksphone ist ein noch recht unbekannter Hersteller in Spanien, der Smartphones herstellt, die einem komplett gehören. So etwas wie einen „Jailbreak“ gibt es beim Zero nicht; ich besitze das Ding, also habe ich auch kompletten Zugriff. Diese Freiheit gibt es ansonsten nur bei den Nexus. Es ist sicher kein High-End-Gerät, aber dafür bezahlbar und passt unauffällig in meine Hosentasche.

Im April kam das Zero als Nachfolger des One auf den Markt, und im Mai gehörte mir ein Exemplar. Funktionierte prima bis auf eine Kleinigkeit: die Adressliste im Telefon löste sich gelegentlich in Luft auf. Lästig, aber nicht tragisch (einfach die Synchronisierung ausschalten).

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