Warendorf

Es tut gut einen Tag mal ganz langsam zu beginnen, erst aufzustehen, wenn es schon hell ist und ganz in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Und danach mit der gleichen Ruhe noch einen Zweiten.

Unordentliches weißes Bett vor großem Fenster mit Blick auf Bäume und Wiese, roter Vorhang links, Lichterkette und Lampe auf Fensterbank.
Morgens am kleinen Heidesee

Aber wie es so ist, irgendwann meldet sich die Neugier und will nachholen, was wir letztes Mal bewusst ausgespart hatten: Ein Spaziergang durch das nahe gelegene Warendorf.

Es ist tatsächlich die Stadt der Pferde. Schon am Eingang der Altstadt hörten wir das Geklapper von Hufen auf dem Pflaster. Es war eine Kutsche auf Stadtrundfahrt. Und unter unseren Füßen fanden wir Steinplatten, in die die diversen Olympiasieger im Reiten eingraviert waren. Natürlich immer zusammen mit ihrem Pferd, schließlich ist ein Reiter nichts ohne sein Pferd.

Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt, der gestern gerade eröffnet worden war und gerade mal zwei Wochen dauert, fand Daniela etwas Nettes zum Mitnehmen.

Zwei hölzerne, kegelförmige Weihnachtsbaumfiguren neben einem brennenden Teelicht in einem verzierten Glas auf einem Tisch.

Diese beiden gedrechselten Bäumchen (Tannen aus Kirschholz, sozusagen Kirschbäume inkognito) zieren jetzt kurz den Tisch im Tiny House, bevor sie morgen mit nach Hause kommen.

Auszeit

Es ist selten, dass wir etwas wiederholen, denn meistens ist uns danach etwas Neues zu entdecken. Letztes Jahr war uns nach einer kleinen Auszeit und wir verbrachten eine schöne Zeit in einem Tiny House am kleinen Heidesee. Das wiederholen wir gerade. Wieder im November, mit dem passenden nieselig-kalten Wetter, das zum Einkuscheln im kleinen Häuschen einlädt.

Beleuchtetes Gebäude am Ufer eines Sees, umgeben von kahlen Bäumen im Vordergrund bei Dämmerung.
Feldmarksee im Halbdunkel

Und genau wie letztes Jahr begann unsere Auszeit mit einem Spaziergang um den Feldmarksee, der in der Dämmerung noch novembriger aussah, als ich ihn in Erinnerung hatte.