GeoTagging mit Linux

Gerade bei Fotos, die wir unterwegs aufnehmen, wäre es schön auch gleich zu wissen, wo sie aufgenommen wurden. Mit GeoTagging ist das kein Problem, aber der kleine Geizhals in mir wollte nicht wesentlich mehr als 50 Euro dafür ausgeben und ausserdem sollte das entsprechende Gerät auch noch brav mit Linux zusammenarbeiten.

Nach einer ausgiebigen Recherche via Google fiel die Wahl auf den
Royaltek RGM 3800, GPS Empfänger inkl. Datenlogger.

Ein kleines Gerät ohne Schnickschnack. Um mit dem RGM3800 sprechen zu können, gibt es unter Linux zwei Möglichkeiten:

  1. ein Python-Script, das allerdings nichts vom Gerät löschen kann
  2. ein Programm in C, das sich schnell mit cc rgm3800-client.c -o rgm3800-client in etwas Ausführbares umwandeln lässt.

Die Daten liegen nach einem Download im NMEA-Format vor und müssen (jedenfalls für mich) in GPX umgewandelt werden. Unter Ubuntu muss dazu zunächst mit sudo apt-get install gpsbabel GPS-Babel installiert werden.
Mit den beiden Befehlszeilen

./rgm3800-client dump >test.nmea
gpsbabel -i nmea -f test.nmea -o gpx -F test.gpx

hat man dann im einfachsten Fall sein Track im GPX-Format und kann in als Mini-Mashup über Openstreetmap anzeigen. Und das sieht dann so aus, wie bei diesem kurzen Spaziergang in Schwerte

Interessante Infos zum Thema finden sich auch in diesem Thread

3 thoughts on “GeoTagging mit Linux

  1. Noch interessanter wird das Ganze, wenn du uns deine aufgezeichneten Tracks öffentlich einstellst stellst und mit hilfst Unna endlich fertigzustellen! ;-) Grüße Christian

  2. Pingback: blog.cnlpete.de

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