Fujitsu Siemens Amilo pa1510 + Ubuntu 14.04

Mein alter Fujitsu Siemens Amilo pa1510 ist mittlerweile sieben Jahre alt, funktioniert aber immer noch ganz ordentlich. Aber es war mal an der Zeit für ein Facelifting. Damit alles etwas leichtgewichtiger wird, läuft er jetzt mit Xubuntu 14.04 Trusty Tahr.
Es läuft alles ganz prima, nur der mittlerweile vier Jahre alte Bug bei der Ansteuerung des Atheros 2413 ist immer noch da. Aber da er sich leicht beheben ließ, stellte er kein wirkliches Problem dar.

Jetzt bin ich neugierig, wie lange die Kiste noch durchhält.

Atheros 2413 und Ubuntu 10.04

Nach drei Jahren war es mal an der Zeit, dass ich meinen Amilo PA 1510 mal komplett neu aufsetze. Das ging auch ohne Probleme, nur die WLAN-Verbindung verhielt sich merkwürdig. So war der Browser nicht benutzbar, da er meist schon beim Laden des ersten Files einer Seite hängenbleibt. Die Lösung fand sich im Launchpad als Bug 568090: ein paar Parameter für die Treiberinitalisierung. Am Einfachsten geht das so:


sudo sh -c "echo 'options ath5k nohwcrypt' >/etc/modprobe.d/custom-wireless.conf"

Ctrl+Alt+Del

Lästig: nachdem ich auf den unerschrockenen Steinbock (aka Ubuntu 8.10) aktualisiert hatte, konnte ich mich mit meinem Windows XP – das in eine VMWare eingesperrt ist – nicht mehr in der Windows-Domain anmelden. Die Tatsenkombination Ctrl+Alt+Del (oder auf Deutsch Strg+Alt+Entf) wollte gleich mal den Rechner runterfahren. In den Shortcut-Keys herumzufummeln erwies sich nicht als Lösung, denn allein schon der Ctrl+Alt Anteil wechselte den Focus aus der VMWare in die Umgebung zurück. Erst nach längerem googlen fand ich in den Ubuntu-Foren die Lösung: Strg+Alt+Druck
Diese merkwürdige Tastenkombination wird tatsächlich von der VMWare in einen Softreset umgewandelt. Und ich kann wieder in die Windowsdomain (im Gegensatz zu mir hält mein Arbeitgeber nämlich die Software von Microsoft für eine gute Sache …)

GeoTagging mit Linux

Gerade bei Fotos, die wir unterwegs aufnehmen, wäre es schön auch gleich zu wissen, wo sie aufgenommen wurden. Mit GeoTagging ist das kein Problem, aber der kleine Geizhals in mir wollte nicht wesentlich mehr als 50 Euro dafür ausgeben und ausserdem sollte das entsprechende Gerät auch noch brav mit Linux zusammenarbeiten.

Nach einer ausgiebigen Recherche via Google fiel die Wahl auf den
Royaltek RGM 3800, GPS Empfänger inkl. Datenlogger.

Ein kleines Gerät ohne Schnickschnack. Um mit dem RGM3800 sprechen zu können, gibt es unter Linux zwei Möglichkeiten:

  1. ein Python-Script, das allerdings nichts vom Gerät löschen kann
  2. ein Programm in C, das sich schnell mit cc rgm3800-client.c -o rgm3800-client in etwas Ausführbares umwandeln lässt.

Die Daten liegen nach einem Download im NMEA-Format vor und müssen (jedenfalls für mich) in GPX umgewandelt werden. Unter Ubuntu muss dazu zunächst mit sudo apt-get install gpsbabel GPS-Babel installiert werden.
Mit den beiden Befehlszeilen

./rgm3800-client dump >test.nmea
gpsbabel -i nmea -f test.nmea -o gpx -F test.gpx

hat man dann im einfachsten Fall sein Track im GPX-Format und kann in als Mini-Mashup über Openstreetmap anzeigen. Und das sieht dann so aus, wie bei diesem kurzen Spaziergang in Schwerte

Interessante Infos zum Thema finden sich auch in diesem Thread

Zuerst knirschte es …

… aber jetzt läuft dieser Server wieder rund: ich habe am Wochenende den längst überfälligen Upgrade von einer SuSE 9.3 auf die Ubuntu Hardy Heron durchgeführt. Ging auch ganz geschmeidig, allein die Mailkonfiguration sperrte sich. Aber jetzt ist wieder postfix mit dovecot am Start, alles etwas besser abgesichert als vorher und ich kann wieder ruhiger schlafen.
Der erste Stolperstein lag übrigens im vorinstallierten exim4. Ich wollte ihn gegen einen anderen MTA – nämlich postfix – austauschen, aber die Installation brach immer wieder ab. Des Rätsels Lösung: Man muss zunächst exim4 starten (!), damit es danach sauber durch postfix ersetzt werden kann. Tut man das nämlich nicht, verweigert apt-get die Mitarbeit, da er exim4 nicht stoppen kann. Blöd.