Andalusien

Nach einer Woche Rundreise durch Andalusien sind wir in Frigiliana angekommen, unserem Ruhe- und Erholungsort. Die letzten Tage waren erfüllt von großartiger Architektur und wunderschönen Gärten, aber sie waren auch anstrengender als zunächst gedacht. Die meisten Stationen – Granada, Cordoba und Sevilla – waren so groß, dass man erst einmal einen Tag zur Akklimatisierung brauchte. Jede der Städte hat ihre eigene Struktur, die erst man einmal kennenlernen muss. Lediglich Ronda, die letzte Station, war so übersichtlich, dass sie ohne Anstrengung entdeckt werden konnte.

Was lässt sich aus unserer durchreisend-touristischen Perspektive zu den Städten sagen?

Granada: Die Alhambra ist wirklich so groß, dass man ohne Schwierigkeiten eine Tag in ihr zubringen kann. Nur sollte man ein Bütterchen einpacken, denn die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist in ihren Mauern eher minimal.

Cordoba: Die Mesquita ist wirklich einzigartig. Eine riesige Moschee, die nach der Reconquista mit gewagten baulichen Veränderungen in eine Kirche umgewandelt wurde. Umgeben ist sie von einer schönen, verwinkelten und verkehrsberuhigten Altstadt.

Sevilla: Ein echter Kontrast zu Cordoba, jedenfalls was die Atmosphäre angeht. Die Stadt wirkte auf uns wesentlich unruhiger und lauter (das bei der Anfahrt uns der Navigator unbedingt Busspuren entlangführen wollte, machte die Sache auch nicht einfacher). Highlight der Stadt für uns waren die Alcázares Reales. Der Dom protzte in erster Linie durch seine Größe und die Placa Espana strahlte eine merkwürdige Künstlichkeit aus.

Ronda: Das Städtchen mit der 100 Meter hohen Brücke zwischen seinen beiden alten Ortsteilen ist einfach fotogen.

Und jetzt erholen wir uns abseits aller japanischen Reisegruppen in einem Häuschen, das unserer Traumunterkunft ziemlich nahe kommt.

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