Hympendahlbrücke

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Manchmal geht das Leben von hinten durch’s Knie: dadurch, dass die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Hamm wegen Bauarbeiten gesperrt ist, habe ich gelegentlich das Vergnügen mit der RE11 direkt nach Unna zu fahren. Bei der Gelegenheit schaute ich genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Fenster und entdeckte eine malerische Brückenruine. Ich forschte etwas nach und heute haben wir uns die Gegend angesehen.

Was ich da gesehen hatte, war die Hympendahlbrücke, eine Brücke, über die bei Hoesch die Schlacke aus den Hochöfen abtransportiert wurde. In den fünfziger Jahren ist dann ein Teil der Brücke zusammengebrochen. Inzwischen sind die meisten Industrieanlagen verschwunden und die Gegend ist schön begrünt. Und nachdem wir auch schon auf ziemlich vielen Abraumhalden unterwegs gewesen waren, war es das erste Mal, dass wir auf eine Schlackehalde standen.

Gleich in der Nähe hat Bergmann-Bier (Harte Arbeit. Ehrlicher Lohn) seine Brauerei zusammen mit einer Stehbierhalle gebaut … in der  man auch sitzen kann. Heute war auch der Biergarten geöffnet, der vor allem von Radwanderern gut besucht war. Ein netter Ausgangs- und Rückkehrpunkt, um das ehemalige Hoeschgelände zu erkunden. Und da ist für uns noch einiges zu entdecken.

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