Wir hatten Lust auf einen Osterspaziergang und Daniela einen der Wanderwege in Werne vor, den wir noch nicht kannten. Er führt zeitweise parallel zur A1 und wir gingen dieses „rauschende“ Stück als erstes. Die Beschreibung schlug es anders herum vor, aber finde unsere Wahl deutlich besser.

Im Wald war Frühling. Zwischen dem Geäst überall ein zartgrüner Schimmer und auf dem Boden frisches Grün und Blumen. Das war nicht mehr nur Frühling als schüchterne Andeutung, sondern richtiger Frühling, dem es auch egal ist, wenn die Sonne sich noch hinter Wolken versteckt.

Dank Flora Incognita haben die diversen Frühlingsboten für mich jetzt auch Namen: Busch-Windröschen, Schlüsselblume, kleines Immergrün, purpurrote Taubnessel, geflecktes Lungenkraut und nicht zu vergessen die Stoppelrübe. Und diese Aufzählung ist noch nicht einmal vollständig.Erstaunlich was für eine Vielfalt da plötzlich emporsprießt.