Das erste Mal waren wir im Park von Sanssouci noch bevor es dieses Blog gab, also vor 2005. Es kann aber auch noch nicht mehr als 20 Jahre her sein, denn genau heute begann die gemeinsame Geschichte von Daniela und mir. Den Park schauten wir uns damals zusammen an.

Wir sahen diesmal mehr vom Park als damals, aber immer noch nicht längst alles. Dafür ist er einfach zu groß und bietet zu viel. Immerhin ein Schloßpark, in dem gleich mehrere Schlösser stehen.

Mich verblüfften auf den zweiten Blick die Faune beiderlei Geschlechts, die so lustbetont das Dach trägen. Das passt so gar nicht zur preußischen Strenge oder dem knausrigen Fritz Zwo, der sein Schloß entgegen des Rates seines Architekten nicht unterkellert wollte. War zwar billiger, dafür bekam er im Winter kalte Füße und das Parkett kam hoch. Also überwinterte er immer in einem seiner Stadtschlösser.

Auch Fritz Zwo wollte übrigens eine möglichst große Fontäne haben, scheiterte aber durch die mangelnde Kompetenz seiner Mitarbeiter. Da hatte man in Hannover mehr zu bieten. In allen anderen Belangen hat aber das preußische Versailles die Nase vorn. Außerdem machen die Wasserspiele hier keine Mittagspause. Und Eintritt kostet der Park auch nicht.

Abends dann probierten wir ein regionales Lebensmittel.

Und einen Cremant. Und einen Rose…