Nach der morgendlichen Runde durch Calais wollten wir uns heute das Cap Blanc-Nez (Kap weiße Nase) anschauen. Dort gibt es ebenso hohe weiße Kreidefelsen wie auf der anderen Seite des Ärmelkanals. Nur sind die viel weniger bekannt.
Auf dem Weg dorthin hielten wir aber erst einmal in Sangatte und Frida kam voll auf ihre Kosten: am Strand lang rennen und die eine oder andere Möwe ärgern.


Ein paar Kilometer weiter Klippen statt Strand. Die Aussicht von dort oben auf 132 Metern Höhe ist schon fantastisch: nach Osten Calais, nach Westen Cap Gris-Nez und in Richtung Norden die weißen Klippen von Dover.



Man kann von hier oben aus bis zum Meer herunterlaufen oder man parkt um und läuft dann ein paar Schritte in der Ebene. Das erspart den anschließenden Wiederaufstieg. Haben wir dann auch so gemacht.



Angekommen auf Meeresniveau wird auch klar, warum die beiden Kaps nicht so bekannt sind: Die Klippen gegenüber in England werden den ganzen Tag von der Sonne angestrahlt und leuchten entsprechend weiß über das Meer. Und auf dieser Seite: Schatten. Genauso imposant weiße Klippen, aber halt nicht im Rampenlicht.

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