Gestern wechselten wir den Standort und schauten uns auf dem Weg nach Camiers (genauer: Sainte-Cécile) noch das Cap Gris-Nez (also Kap graue Nase) an. Noch näher als hier kommt man trockenen Fußes nicht an England ran. Gerade mal 33 Kilometer bis dort drüben. Nach Osten Cap Blanc-Nez, wo wir vorgestern waren, im Westen Boulogne-sur-Mer und oben drauf Schafe, ein Leuchtturm und verbuddelte Bunker der Wehrmacht. Außerdem wird von hier der gesamte Schiffsverkehr durch den Ärmelkanal – immerhin 500 Schiffe pro Tag – überwacht.



Aber ansonsten ist es einfach eine ruhige, karge Hochebene, durch die erstaunlich viele Touristen wetzen. Und es gibt dort keine Mülleimer. Hat man die ganze Zeit einen gefüllten Kotbeutel in der Hand (Frida musste mal), dann fällt das schmerzhaft auf.

Weiter ging es durch Audresselles und Ambleteuse, die sich im Laufe der Zeit von Fischerorten zu Ferienorten des Pariser Mittelstands entwickelt haben. Jetzt im September schon ein bisschen verschlafen.
Angekommen in der neuen Unterkunft in Camiers zeigte uns Frida, was sie von so viel Sightseeing in kurzer Zeit hält.


Kommentare
Ach guck, neulich sind wir dort vorbei gesegelt :)
Da hätte ich dir ja fast zuwinken können ;-)