Die Sonne ist da und der Himmel blau. Die morgendliche Temperatur liegt bei 0 Grad und steigert sich im Laufe des Tages auf 10 Grad. Dazu weht Wind. Viel Wind. Er drückt die 10 Grad auf gefühlte 0 Grad. An geschützten Orten – also die ohne Wind – ist es dann dennoch angenehm. Jedenfalls für Daniela, die sich heute Nachmittag auf unserem einigermaßen geschützten Balkon gesetzt hatte, während ich (ja, ich bin eine Frostbeule und stehe dazu) hinter Glas mich ohne einen Windhauch der Sonne erfreute.
Davor waren wir auf Entdeckungstour in Richtung Ebro-Mündung. Erst La Ametlla de Mar, Ferienort mit Fischereihafen und überraschend vielen Wandmalereien.



Vor allem dieser Gandalf vom letzten Bild hat es mir angetan, aber den miesepetrigen Fisch finde ich auch Klasse. Das Ganze entsteht im Rahmen eines eigenen Festivals. Sehr nett.
Der Ort war völlig ausgestorben, den in Spanien ist der Día de los Reyes Magos ein echter Feiertag. ALLES hat zu und die Menschen verkrümeln sich in ihre Wohnungen. (Nachtrag: Aus gutem Grund, denn nach julianischem Kalender ist es der 24. Dezember, also Weihnachten.)
Liegt aber vielleicht auch am kalten Wind.
Weiter ging es dann in Richtung Natur.



Das La Bassa de les Olles ist eine Lagune und Naturschutzgebiet, in dem es viele Vögel und sogar Flamingos gibt. Letztere hatten sich heute freigenommen, vermutlich wegen des kalten Wind. Trotzdem war es eine schöne Naturerfahrung.

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