Irgendwie war uns dieses Jahr der Karfreitag als stiller Feiertag zu still und wir fuhren in die Niederlande, wo er nicht ganz so still ist. In übersichtlicher Entfernung von Unna liegen (jeweils gleich hinter der Grenze) Winterswijk, Venlo und Enschede. Die ersten beiden kennen wir schon recht gut und Enschede eigentlich gar nicht (Daniela war mal vor so langer Zeit da, daß das nicht zählt). Somit fiel unsere Wahl auf Enschede. Man möchte ja auch mal was Neues sehen.
Wir waren glücklicherweise früh da, noch bevor all die Niederländer und Deutschen aufkreuzten, die die Kombination aus Feiertag und geöffneten Läden ebenfalls attraktiv fanden. Denn Enschede ist ein Shoppingparadies: grosse Läden, ein Markt, Gastronomie und viele kleine individuelle Läden.

Ich bin ja nun nicht ganz so Shopping-affin und freute mich daher, dass es auch noch andere Attraktionen dort gibt. Zum Beispiel Graffiti, zu denen es sogar einen Rundweg inklusive Begleittexten gibt



Oder die Gedichtenroute, eine Straße mit vielen Kneipen und Poesie an Türen. Mein Favorit war dies:

Oder die Plastiken im öffentlichen Raum, wie der Roboter oder die Person, die sich andere Skulpturen anschaut.



Und Enschede ist die Heimat von Grolsch, einem niederländischen Bier, das sich gut trinken lässt. Haben wir vor Ort nicht gemacht, da blieb es es bei Koffie verkeerd, aber wir nahmen uns zwei Dosen mit und verkosten sie erstmal, als wir wieder zu Hause waren.
Lässt sich wirklich gut trinken.

Kommentare
Zum Glück haben wir es ja nicht so weit, um unsere Nachbarn zu besuchen. Lohnt sich jedenfalls immer. Wir haben immer das Gefühl, dass in den Niederlanden alles viel entspannter zugeht.
Jo, den Eindruck, dass die Menschen dort entspannter sind als hier, habe ich auch. Und ich hätte nichts dagegen, wenn Unna etwas näher an der Grenze liegen würde.