Eine ganz andere Frida

Ich habe heute mal ausprobiert, wie es wäre, wenn Frida dem gängigen Spitz-Klischee entsprechen würde. Also so wäre wie der Spitz, der auf „Spitz pass auf“ abgebildet ist.

Ein völlig anderer Hund, der sich sehr, sehr fremd anfühlt. Nein, schwarz passt einfach perfekt zu dem kleinen Fellknäuel.

Fast wie am Strand

Wir kamen heute an dem ersten abgeernteten Getreidefeld vorbei. Frida fand es toll. Sie konnte in alle Richtungen über die Stoppeln rennen, fast wie am Strand.

Eine Sache war sogar noch besser als am Strand: die Strohballen. Denn die warfen einen erfrischenden Schatten, in dem sie Pause machen konnte.


Wir sitzen auf dem Balkon, der Abend ist mild, die Lampen im Kurpark sind angegangen und beleuchten mit ihrem warmen Licht die Wege.

Frida schläft friedlich auf meinem Schoß, ihr Kopf liegt schwer auf meinem Unterarm.  

Ich tippe vorsichtig diesen Text nur mit dem Daumen, die Hündin döst, nur ab und zu wackelt sie mit einem Ohr. 

Das fühlt sich alles sehr richtig an.