Überraschend am Steinhuder Meer

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Wir haben es natürlich schon so ein wenig geahnt: eigentlich wollten wir am Freitag in Richtung Marseillan aufbrechen, aber die Corona Inzidenz in Frankreich am Mittelmeer war hoch und und blieb leider auch hoch. Donnerstag dann wurde unsere Reiseregion zum Risikogebiet erklärt. Unser Vermieter vor Ort – ein Schotte – war super nett und erstatte uns die Miete zurück.

Aber was nun? Noch einmal die Wohnung zu streichen (statt nach Formentera zu fliegen wie im Mai ), kam definitiv nicht in Frage. Also verbrachten wir den Freitag nicht mit einer langen Autofahrt, sondern mit Recherche. An der Nordseeküste ist alles restlos ausgebucht. Und auch in anderen schönen Gegenden war nur noch die Resterampe am Start. Und während ich mit steigender Frustration alles im Inland abklapperte, was einen See oder Wasser in der Nähe hat, stolperte ich über dieses Tiny House. Frisch am Start und in einer Gegend, die wir nicht kannten: das Steinhuder Meer. Glückstreffer.

Kurz entschlossen buchten wir und Sonntag waren wir schon vor Ort. Die erste kleine Radtour führte uns zum Meer in Mardorf. Von einem Steg aus sahen wir weit draußen, wie zwei Menschen ein Boot zu Fuß umrundeten. Heute lüftete sich das Geheimnis dieses seltsamen Anblicks. Der See ist im Mittel gerade mal 1,35 Meter tief und bringt es an der tiefsten Stelle auf drei Meter. Bei der Größe erwartet man deutlich mehr Tiefe. Diese Freizeitskipper waren also schlicht auf Grund gelaufen und überlegten, wie sie da wieder wegkommen.

Wir jedenfalls genießen das gute Wetter und leckeres Essen auf der Terrasse und erforschen die Umgebung

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