Schlagwort: Halden

Im Ruhrgebiet gibt es viele Halden. Einige davon haben wir besucht.

Januargrau

Dieser Samstag war so richtig grau und kalt. So richtig Januar. Und das noch ohne viel Zerstreuungsmöglichkeiten. Aber wir haben uns dennoch mit Glühwein und leckeren Muffins aufgerafft und die Halde Großes Holz erklommen. Diesmal nur hoch bis zum Korridorpark und nicht – wie Weihnachten – bis zum Gipfel.

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Halde Brockenscheidt

Es war die bisher kleinste Halde, die wir besucht haben : die Halde Brockenscheidt in Waltrop. Sie liegt direkt neben der schön restaurierten Zeche Waltrop und kann ohne Schwierigkeiten in weniger als zwei Minuten „bestiegen“ werden. Oben erlaubt der „Spurwerkturm“ eine gute Aussicht in die Umgebung bis Dortmund. Er wurde aus 1000 Meter Spurlatten, mit denen früher die Förderkörbe in der Spur gehalten wurden, aufgebaut.

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Stonehenge in Recklinghausen

Um sich einen Überblick über das Ruhrgebiet zu verschaffen, gibt es nichts besseres als eine Halde zu besteigen. Eigentlich sollte man sich nächstes Jahr jeden Kulturhauptstadt-Touristen schnappen und auf eine Halde zerren. Denn von dort oben lässt mit nur einem Blick jedes Vorurteil über ein graues Ruhrgebiet widerlegen. Soweit das Auge reicht: alles grün.

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Korridorpark

Ende letzten Jahres gingen wir mal wieder auf der Halde Großes Holz spazieren. Ziel war eigentlich die höchste Erhebung im Kreis Unna, die Adener Höhe, aber ein Schild brachte uns vom Weg ab : „Korridorpark“. Klang interessant und so entdeckten wir was Neues: die „Windebene“. Ebenfalls Teil der Halde gleicht sie mehr einer Deichlandschaft mit hervorragendem Ausblick in Richtung Münsterland und Sauerland.
An dem Tag war es richtig kalt und die Ebene funktioniert auch hervorragend als „WIndebene“. Man konnte kaum drei Fotos machen ohne dass die Finger an der Kamera festfroren.

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Halde Großes Holz

Auch das war eine spontane Entdeckung nach dem Motto „Guck mal, was ist das denn da?“ „Keine Ahnung, lass uns mal hinfahren.“
Es stellte sich als die Abraumhalde in Oberaden heraus, die mittlerweile begrünt wurde und sich langsam zu einem Stück Naherholung mausert. Wer diesen Mount Everest von Bergkamen erklommen hat, wird mit einem schönen Rundblick belohnt.


Noch ist nicht alles bepflanzt, ein Teil ist noch im ursprünglichen Zustand und scheint noch genutzt zu werden (die beiden Schatten rechts sind übrigens Daniela und ich):


Den Hinweistafeln der Route Industrienatur zur Folge gibt es dort übrigens von Mai bis August nächtliche Orgien.
Von Kreuzkröten.

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