Schlagwort: Museum

Keith Haring im Folkwang

Ich war in den Achtzigern mit allem Drum und Dran: Punk, Hip-Hop, Schwarzlichtdisko, AIDS und Wettrüsten. Bis zu dieser Ausstellung im Folkwang Museum war mir nicht klar, wie sehr Keith Haring dieses Jahrzehnt repräsentiert. Ich hatte nur seine bunten Figuren im Kopf, die einem inflationär von Kaffeebechern, T-Shirts und einer riesigen Menge andrer Artikel entgegen springen. Er löste dieses Überangebot selbst aus, da er nicht nur für eine elitäre Kunstkäuferschaft produzieren wollte. Seine Kunst sollte für jeden zugänglich sein und das forcierte er auch über seinen Pop Shop nach Kräften. Der Skeptiker in mir meckerte vor der Ausstellung, dass ihm das zu gut gelungen ist.

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Der Hortus Botanicus in Leiden

Wir sind an diesem Wochenende noch einmal nach Leiden zurückgekehrt, denn schon im Februar hatten wir beschlossen uns bei nächster Gelegenheit den botanischen Garten dort anzuschauen.

Aber zuerst zog es uns bei gutem Wetter und Windstille an den Strand in Noordwijk. Chillen im Branding mit den Füßen im Sand, dem Blick auf die abendliche Nordsee und einem leeker biertje auf dem Holztisch.

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Villa Mondriaan

1880 wurde der Vater von Piet Mondriaan Direktor der Schule von Winterswijk. So lebte der kleine Piet ab seinem achten Lebensjahr für zwölf Jahre dort in dem Haus direkt neben der Schule und machte seine ersten Gehversuche als Künstler. Sein Vater war nicht nur Direktor der Schule, sondern auch Zeichenlehrer und förderte schon früh das Talent seines Sohnes. Sein Onkel Frits Mondriaan unterrichtete ihn darüber hinaus in Malerei.

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Winterruhe auf Mallorca

Das Wetter war definitv besser als bei unserem letzen Besuch. Mallorca erfreute uns eine Woche lang mit viel Wintersonne, die am Playa Formentor Mittags so warm war, dass wir uns sogar ins Mittelmeer trauten. Zwar nicht lange, aber immerhin.

Dass es dann aber Nachts dennoch recht kühl wurde, konnte man dann am nächsten Morgen von der erhöhten Lage unserer Feriehwohnung gut beobachten. Dann das, was da so wie ein verträumter Morgennebel in der Ebene lag, war in Wirklichkeit der Rauch aus vielen holzbefeuerten Kaminen.

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Nochmal Rotterdam

Da wir bei unserem ersten Besuch mit Rotterdam noch nicht ganz „fertig“ geworden sind, sind wir am letzten Wochenende noch einmal hingefahren. Diesmal unter anderem mit einer Hafenrundfahrt, die besonders beeindruckt, wenn man erfährt, dass man gerade nur die ersten acht Kilometer Hafen gesehen hat und auf den nächsten 25 Kilometern noch drei weitere riesige Häfen warten.
Kultur gab es auch, diesmal das Museum Boijmans Van Beuningen: Hauptsächlich Malerei vom Mittelalter bis (im Moment) 2013. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Entwicklung der Kunst in den letzten etwa 100 Jahren immer weiter beschleunigte.

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Rückfahrt von Paris

Gut, das Wetter war nicht so perfekt, wie bei unserem letzten Aufenthalt in Paris. Daher liessen wir diesmal die Parks weitestgehend aus, aber entdeckten dafür die Passagen von Paris. Das ist dann auch nicht nur Shopping, sondern gleich auch Kultur. Und viel mehr davon gab es im Musée d’Orsay. Wir waren etwa 3 1/2 Stunden darin und schlenderten von einem Meisterwerk des Impressionismus zum Nächsten. Sich weniger Zeit für dieses Museum zu nehmen, wäre sträflich. Am nächsten Tag als Nachschlag noch Monet in der Orangerie. Aber auch die kleinen Museen dürfen nicht unerwähnt bleiben: das Musée Zadkine und das Musée Bourdelle. Beide sind in den ehemaligen Ateliers dieser Bildhauer untergebracht, die Zeitgenossen waren, aber sehr unterschiedlich arbeiteten. Dazu noch die die Geschichte von Paris im Musée Carnavalet. Tipp am Rande: diese drei Museen dürfen kostenlos besichtigt werden.
Etwas ganz Anderes war das Musée du quai Branly. Untergebracht in einem sehr interessanten Gebäude, dessen Fassade zum Teil begrünt ist, ist es weit mehr als ein angestaubtes Völkerkundemuseum. Spannend.

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Den Haag – Escher, Vermeer und Parkplätze

Am letzten Wochenende waren wir in Den Haag. Die Stadt ist zwar recht groß, aber die (historische) Innenstadt lässt sich perfekt zu Fuß erkunden. Lediglich die heftigen Parkgebühren sind nicht so toll. Und eigentlich wollten wir preiswerter außerhalb der Stadt auf dem P+R Hoornwijck in Ypenburg parken, aber wir hatten riesiges Glück: direkt vor dem Hotel war der entsprechende Automat wegen einer Baustelle abgebaut worden … und wir konnten kostenlos parken.
Neben Shopping (auch für mich nicht unangenehm ;-) ), schönen Kneipen, malerischen Grachten und Straßenzügen gab es auch Kunst: Escher in het Paleis – DAS Museum zum Werk von Maurits Cornelis Escher und das Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge (da gib es auch einen Film dazu). Letzteres ist wegen der Renovierung des Mauritshuis in die „Galerij Prins Willem V“ umgezogen. Die „Galerij“ ist eigentlich nur ein einzelner großer Raum, in dem die Gemälde wie es früher üblich war in mehreren Reihen übereinander aufgehängt sind. Das sind zwar auch sehr gute Bilder, aber der Veermer und ein Werk von Cranach stechen deutlich heraus.

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