Es brennt

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Daniela weckte mich heute Nacht: „Ich glaube, es brennt“. Geräusche wie von einem Feuerwerk waren zu hören und im Wohnzimmer für einen Moment die Reflektionen von Blaulicht zu sehen. Und tatsächlich war die Aussicht aus unserem Küchenfenster erschreckend.

Die Tennishalle, die etwa 50 Meter von uns entfernt liegt, stand meterhoch in Flammen. Eine riesige Rauchsäule stieg in den Himmel und der heftige Funkenflug trug auch nicht zur Beruhigung bei.

Glücklicherweise war die Feuerwehr bereits da; wie wir später erfuhren waren bis zu 100 Personen im Einsatz. Das ist definitiv nicht das, was man vor seiner eigenen Haustür erleben möchte. Zumal erst im April letzten Jahres ein Brandstifter gegenüber vom Tennisclub beim Cafe im Kurpark und der Jugendkunstschule gezündelt hatte. Und vor ein paar Tagen an der Windkunst, glücklicherweise ohne größeren Schaden.

Ziemlich genau vor zwei Jahren hatte ich vom gleichen Küchenfenster aus den Blutmond fotografiert. Klingt vielleicht banal, aber es erinnerte mich daran wie schnell alles anders werden kann.

Jetzt ist erstmal die Umgebung gesperrt wie damals bei Friederike, aber die netten Herren vom Ordnungsamt ließen mich durch.

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