Gala zu Weihnachten

Nein, keine Gala als Festveranstaltung, sondern Gala Éluard Dalí. Wir hatten uns ja aus Frankreich die Anregung mitgenommen das Castillo Gala Dalí zu besuchen.

Auf ihre alten Tage ließ sie sich ein 1000 Jahre altes Kastell renovieren und zog sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Natürlich würde es auch von Dalí mitgestaltet, aber sie legte Wert darauf, daß es ihr Schloss ist und er sich dort nur nach ihren Vorgaben austoben durfte.

Im Unterschied zu Portlligat ist das Castillo geräumig (und besser geheizt), wir konnten also Galas Gemächer erkunden, ohne dass uns ein Guide im Nacken saß.

Sie hatte genau wie Dalí ein Faible für Selbstinszenierung. Betritt man ihr Zuhause, da steht man nicht in einem Flur, sondern in einem Thronsaal. Ein Thron für sie, dazu ein Altar, sie selbst als Wächterin über alles und die Decke schmückt ein surrealistisches Gemälde. Eine Mischung aus Surrealismus und Mittelalter. Dazu noch klassische Musik im Hintergrund, quasi der Soundtrack des Castillos.

Das alles fühlt sich an, als ob man im Theater ist und Gala gleich ihren großen Auftritt hat.

Blick auf schneebedeckte Berge im Hintergrund, davor ein Dorf mit einem Kirchturm und kahlen Bäumen

Der Ausblick vom Castillo geht direkt auf die schneebedeckten Pyrenäen. Nicht die schlechteste Aussicht.

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