Kategorie: Kunst (Seite 2 von 6)

speed of light ruhr

Dreimal Lichtkunst in sieben Tagen! Als letzte Station haben wir uns speed of light ruhr im Nordsternpark angeschaut. Das war zwar erst mal Warterei und die besten Plätze waren für die Presse reserviert, aber es war ein interessantes Konzept: 120 Läufer bewegen sich in komplexen Mustern und viele, viele Fotografen dokumentieren das und bilden dann letztendlich zusammen ein Gesamtkunstwerk.

Um das Ganze noch stärker mit dem Emscher Landschaftspark zu verbinden, gab es an jedem Abend zwei Choreographien an Ankerpunkten der Industriekultur und einige Kilometer unbeleuchteten Lauf dazwischen. Die Läufer – die ja bereits zwei Wochen lang die Strecken jeden Abend gelaufen waren – haben meine Hochachtung.

Jetzt reicht es aber auch erst einmal mit Lichtkunst ;)

Lichtrouten 2013

Nach sieben Jahren sind wir nach Lüdenscheid zurückgekehrt um uns die siebten Lichtrouten anzuschauen … und um herauszufinden, was sich dort so getan hat. Am Deutlichsten sprang die noch andauernde Umgestaltung des Bahnhofbereichs ins Auge, in dem auch die meisten Lichtkunstwerke installiert waren. Von einer Industriebrache zur Denkfabrik Südwestfalen. Interessantes Konzept.

Aber ich muss zugeben, dass ich von den Lichtrouten etwas enttäuscht war. Viele Installationen projizierten bewegte Bilder an Wände und das hätten – mit Ausnahme der Knapper Schule – auch beliebige andere Wände sein können. Mir fehlte der Bezug zum Ort und die Bandbreite all der Möglichkeiten, die man mit Licht hat.

Aber es war trotzdem nett mal wieder in Lüdenscheid zu sein und vielleicht treffen die nächsten Lichtrouten wieder mehr unseren Geschmack,

Sieben Filme in drei Tagen

Genau genommen waren es drei Langfilme und vier mittellange Kurzfilme. So viele Filme in so kurzer Zeit hatte natürlich seinen Grund: das 23. Kinofest Lünen. Ein Kinobesuch hat schon etwas besonderes, wenn einige der an der Realisierung des Films bei der Vorführung mit im Saal sind und anschließend noch etwas zu der Vorstellung sagen. Und ihnen in den darauf folgenden Tagen immer wieder über den Weg läuft…

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Fluxus im U

Fluxus kannte ich bisher eigentlich nur dem Namen nach, bestenfalls fiel mir dazu noch Wolf Vostell ein. Nach dem Besuch der Ausstellung im U weiß ich jetzt, dass Fluxus wirklich witzig sein kann: Leute, die Dinge wie „Der kleine Brandstifter … Verschiedene für eine Brandstiftung verwendbare Materialien: Feuerzeug, Streichhölzer, Papier, Holzspäne, Stroh, Benzinampulle, in leinenbezogener Holzschachtel“ oder Rollmopsgläser mit Kunstaufkleber in die Welt setzen, verfügen mindestens über viel Kreativität (und einen gelegentlich anarchischen Humor).

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Stadtlichter

Vielleicht nicht die hohe Kunst, die im Lichtkunstmuseum geboten wird, aber eine schöne Verklärung der Wirklichkeit: der Westfriedhof war an den letzten Abenden Schauplatz einer Illuminierung, die ihn – im Sinne des Wortes – in ein ganz anderes Licht tauchte. Und auch der Platz der Kulturen war ein Teil der Installation.

Eine schöne Erfahrung oder um es mit einem der Sprüche zu sagen, die auf Turells Skyspace projeziert wurden:

Leben heißt träumen, weise sein heißt angenehm träumen.

Friedrich Schiller

Osthaus Museum

Da habe ich jahrelang in Lüdenscheid und jetzt in Unna gelebt, aber war nie im Hagener Osthaus-Museum … obwohl es ja quasi immer vor der Haustür lag. Erst als uns jetzt ein Bekannter dort eine Ausstellung empfahl, sind wir kurzentschlossen nach Hagen gefahren.
Uns erwartete ein schönes und großzügiges Kunstmuseum, bei dem sich auf gelungene Weise der historische Teil von Henry van de Velde und der Neubau ergänzen.

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Granny Smith – gemalt

Eigentlich sollte das Grün greller werden, aber beim Mischen stellte sich heraus, dass das Ultramarinblau eingtrocknet war. Also Plan B: Coelinblau. Die etwas liebere Variante.
Und man beachte besonders die Akzente mit Krapplackrot. Ja, nicht einfach rot, Krapplackrot

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