Kategorie: Reisen bildet (Seite 2 von 10)

Herrenhäuser Gärten, Sekt, Sonnenuntergang und ein Fazit

Zum Abschluss unserer kleinen Reise waren wir in den Herrenhäuser Gärten, genauer im Großen Garten, einem der bedeutendsten Barockgärten in Europa, so etwas wie die niedersächsische Konkurrenz zu Versaille. Bei Barock denke ich immer an Möbel und Malerei mit Überfülle und und überbordende Verzierungen. So eine Barockgarten ist auf den ersten Blick komplett anders: streng geometrischer Grundriss, eckig geschnittene Hecken und Bäume, penibel als Ornament in Form gebrachte Buchsen und Blumen.

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Einmal rund ums Meer

Zu einem Aufenthalt am Steinhuder Meer gehört es unbedingt, es einmal auf dem Fahrrad zu umrunden. Der Weg ist gut ausgebaut und beschildert. Allerdings machen sich an sommerlichen Tagen schon sehr, sehr viele Menschen auf den Weg. Da wir am Tag zuvor schon ein kleines Stück auf dem Rundweg unterwegs gewesen  waren, wussten wir, daß die Meisten im Uhrzeigersinn radeln. Und da wir nicht dauernd überholen und überholt werden (E-Bikes!) wollten, starteten wir gegen den Uhrzeigersinn.

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Überraschend am Steinhuder Meer

Wir haben es natürlich schon so ein wenig geahnt: eigentlich wollten wir am Freitag in Richtung Marseillan aufbrechen, aber die Corona Inzidenz in Frankreich am Mittelmeer war hoch und und blieb leider auch hoch. Donnerstag dann wurde unsere Reiseregion zum Risikogebiet erklärt. Unser Vermieter vor Ort – ein Schotte – war super nett und erstatte uns die Miete zurück.

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Noordwijkerhout ohne Maske

Corona bedingt fielen dieses Jahr all unsere Reisen aus. Auch die, die in diesem Moment hätte stattfinden sollen: Berlin. Zu viel Großstadt, zu viel Menschen, zu viel Schutzmaßnahmen.

Statt dessen eine Ferienwohnung in Nordholland; das Meer, frische Luft, fietsen und wenig Menschen.

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Flugscham und Microplastik

Irgendwo las ich, dass in Schweden der Begriff der Flugscham aufgekommen ist. Scham in dem Sinn, dass ich etwas unanständiges tue, das gegen soziale Normen verstößt. Das sind aktuell vermutlich (noch) nicht die Normen einer Mehrheit, aber mir persönlich wichtig.

Ich schreibe diese Zeilen auf Formentera und bin vor einer Woche mit einem Flugzeug hierher gekommen. Flugscham empfinde ich daher gerade sehr deutlich.

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Marseillan

Wir sind wieder zurück aus Marseillan, wo wir knapp zwei Wochen in der Rue de Marmite (also der Straße des Kochtopfs) gewohnt haben. Der Ort entpuppte sich als Glücksgriff; ein kleines Hafenstädtchen am Étang de Thau umgeben von Weinfeldern und nicht weit von schönen Mittelmeerstränden. Ein besonderes Highlight am Hafen ist die Niederlassung von Noilly Prat, die dort alle ihre Wermuts dort produzieren.

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Formentera – die Tier-Edition

Wie schon für Norderney, so gibt es diesmal auch für Formentera eine Sonderedition: Tiere. Denn die Strände, Leuchttürme und das unglaubliche Türkis des Meeres war hier schon einige Mal Thema. Die allererste Version dieses Blogs von 2005 hatte sogar etwas Formentera im Headerbild.

Jetzt also tierische Inselbewohner: Schafe mit Sommerfrisur, Ziegen mit Nachwuchs, Stelzenläufer und Kormorane, Hotelkatzen, kleine und große Pferde, Möwen und natürlich Geckos.

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Amokfahrt in Münster

Ein idyllisches Bild vom ersten sonnigen Frühlingstag in Münster. Eine halbe Stunde, bevor ich dieses Bild aufgenommen habe, ist kaum 150 Meter von hier ein psychisch kranker Mensch mit seinem Auto in die Gäste des Kiepenkerls gerast.

Als wir in der Gegend waren – glücklicherweise etwas später als ursprünglich gedacht, vielleicht 10 Minuten nach der Tat – war da zwar Polizei und Feuerwehr, aber insgesamt war alles recht ruhig und wir besuchten ein Schmuckgeschäft am Drubbel. Erst als wir das Geschäft verließen und plötzlich vor einer Straßensperre standen, wurde uns klar, dass da wohl mehr passiert war. Ein Passant sagte im Vorbeigehen, es wäre wohl ein Auto in eine Gruppe Menschen gefahren. Sehen könnte man durch die Krümmung der Straße nichts, was ich im Nachhinein überhaupt nicht bedaure.

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Leiden und Noordwijk im Winter

Für einfach-mal-raus ist Nordholland immer eine gute Wahl. Also haben wir uns mal für zwei Nächte ins van der Valk Hotel in Sassenheim (gute Lage : fünf Minuten mit dem Zug nach Leiden und in 10 Minuten mit dem Auto nach Noordwijk) eingemietet. Schön ruhig und ein exzellentes Frühstück.

Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so sonnig, wie in den letzten Tagen, aber dafür auch nicht so lausig kalt. Bei einem Spaziergang am Meer ist man dafür schon ganz dankbar.

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