Wenig Schachtzeichen

Es war ein bisschen wie in einem Suchbild: wo ist der gelbe Ballon aka ein Schachtzeichen? Gestern hielten wir von Opherdicke aus Ausschau und entdeckten einige in Richtung Dortmund und Unna. Das war schon recht schön.

Und heute Morgen dann wollten wir uns das komplette Erlebnis gönnen und waren kurz vor 10 auf der Halde Hoheward und warteten darauf, dass die Ballone aufgelassen wurden.

Leider geschah aufgrund einer Sturmwarnung (sinnvollerweise) das Gegenteil: sie wurden eingezogen.

Na ja, aber am Wegesrand gab es ein paar Rapsfelder und die sind auch schön gelb.


Get Well Soon

Gestern abend das letzte Konzert unseres Popabos: Get Well Soon. Ich nenne die Musik mal Pop-Kultur-Grunge mit einer Prise Nick Cave. Nicht fröhlich, aber so gut, dass es Standing Ovations gab.

Der Vergleich mit Kettcar drängte sich mir auf: Musik aus Deutschland, verstärkt mit klassischen Musikern und das Ganze im Konzerthaus: Kettcar wirkte entspannter, Konstantin Gropper perfektionistischer.


Vertikales Mausepad „sapere aude“

Den Text von Kant über die Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? fand ich schon immer klasse. Und jetzt gibt es den (für mich) passenden Fanartikel dazu: das vertikale Mausepad „sapere aude“. Der klassische Text in einem Remix mit einer modernen Schrift. Und das ganze vertikal, damit es zu meiner persönlichen Haptik passt.


Wallpaper Discrepancies

Eigentlich wollte ich nur ein einfaches Wallpaper haben, dass sich sowohl für einen, als auch für zwei Monitore eignet. Und es sollte eine bestimmte Klarheit und Einfachheit besitzen. Da ich nicht fündig wurde, habe ich mir mein eigenes gebastelt. Es basiert auf zwei Fotos, die ich letztes Jahr in Belgien von Leonor Antunes Kunstwerk „Discrepancies With Villa Teirlinck“ gemacht habe. Nachdem ich es mit Hugin zusammengesetzt und etwas nachbearbeitet hatte (keine Mülleimer mehr im Bild), ist es jetzt genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Himmel, Sand, weiße Hütten und etwas Meer.



1600×1200


1280×800


2560×1024

Wenn es jemand auf seinem Computer benutzen will … nur zu.


Eine Reise nach Delft

… inklusive eines Ausflugs an die Nordsee und einer Stippvisite in Gouda. Nettes Programm für gerade mal 48 Stunden. Und es hat sich gelohnt. Es liegt vermutlich auch daran, dass Daniela und ich in einer Grachten-freien Zone aufgewachsen sind, aber holländische Städte mit alten Gebäuden und netten Kanälen wirken einfach immer pittoresk. Es macht Spaß sich in ihnen aufzuhalten (und dabei z.B. etwas über Jan Vermeer zu lernen). Und an der See zu sein ist sowieso ein Vergnügen … und war trotz heftigem Wind bei weitem nicht so kalt wie noch vor ein paar Wochen auf Sylt.

Davon abgesehen ist es uns nun gelungen einen Gouda in Gouda zu kaufen, nachdem wir auch schon eine Asti in Asti getrunken haben.


Osterkunst

Erst wochenlang keine Kunst, dann gleich zwei Ausstellungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Zuerst am Freitag Intimacy! Baden in der Kunst im Kunstmuseum Ahlen und heute dann Joan Miro – Die Farbe seiner Träume im Graphikmuseum Picasso Münster.
Was mich ins Grübeln brachte, war die alte Frage nach dem Realismus in der Kunst. In Ahlen hingen teilweise übermalte Fotos von Xenia Hausner und fotorealistische Ölbilder unter anderem von Alyssa Monks. Unwillkürlich fragte ich mich, warum denn Frau Monks nicht gleich fotografiert und was denn die zusätzlich aufgetragene Farbe bei Frau Hausner soll. Gerade beim Fotorealismus fällt es mir schwer zu sagen was mich mehr beeindruckt: die Technik oder der Inhalt.

Ganz anders dagegen Joan Miró. Er arbeitet mit einfachen Formen und Farben, die aber alle eine Bedeutung haben. Er ist nicht abstrakt, aber auch weit von jeder Gegenständlichkeit entfernt. Der Betrachter ist gefordert mit Fantasie Bildtitel und Inhalt zusammenzubringen.

Ist jetzt etwas davon mehr oder weniger Kunst? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Aber ich mag Eric Fischl’s Bathroom Scene.

Und was heißt das jetzt für meine Malerei?